Biofilm: Der unsichtbare Feind auf Oberflächen, der Reinigung allein nicht entfernt
Biofilm ist eine dünne, oft unsichtbare Schicht aus Mikroorganismen, die sich an feuchten Oberflächen bildet, etwa in Abflüssen, an Armaturen oder in Klimaanlagen. Anders als sichtbarer Schmutz lässt sich Biofilm nicht einfach mit einem Tuch abwischen, weil er sich fest an die Oberfläche anhaftet und eine schützende Matrix bildet.
Normale Reinigungsmittel können die oberste Schicht des Biofilms entfernen, aber tiefere Schichten bleiben oft bestehen und regenerieren sich schnell wieder. Das erklärt, warum manche Bereiche trotz regelmäßiger Reinigung immer wieder muffig riechen oder schneller wieder verschmutzt wirken.
Zur wirksamen Entfernung braucht es oft mechanische Verfahren in Kombination mit speziellen, biofilmlösenden Reinigungsmitteln, die tiefer in die Struktur eindringen. Bei stark betroffenen Bereichen wie Abflüssen oder Klimaanlagen reicht gelegentliches Nachwischen nicht aus.
Für Betriebe mit sensiblen Bereichen, etwa in der Lebensmittelverarbeitung oder im Gesundheitswesen, ist das Wissen um Biofilm besonders relevant, weil er ein Rückzugsort für Keime sein kann, der bei oberflächlicher Reinigung übersehen wird.