Nachhaltige Reinigung: Mehr als nur ein Marketingbegriff
Der Begriff nachhaltige Reinigung wird häufig verwendet, ohne dass klar ist, was konkret gemeint ist. Tatsächliche Nachhaltigkeit in der Gebäudereinigung zeigt sich in mehreren Bereichen, nicht nur im verwendeten Reinigungsmittel.
Beim Reinigungsmittel selbst geht es um biologisch abbaubare Inhaltsstoffe, verringerte Verpackungsmengen durch Konzentrate, die vor Ort verdünnt werden, und den Verzicht auf unnötig aggressive Chemikalien, wo mildere Alternativen ausreichen. Auch der Wasserverbrauch spielt eine Rolle, etwa durch den Einsatz von reinen Wassersystemen bei der Fensterreinigung, die ohne zusätzliche Reinigungsmittel auskommen.
Ein weiterer Aspekt ist die Wegstrecke: Reinigungspersonal, das aus der Region kommt und kurze Anfahrtswege hat, verursacht weniger Emissionen als Betriebe, die ihr Personal über weite Strecken zu Objekten fahren lassen.
Auch die Langlebigkeit von Ausrüstung gehört dazu. Hochwertige, reparierbare Reinigungsmaschinen und wiederverwendbare Microfasertücher statt Einwegprodukte reduzieren den Ressourcenverbrauch spürbar über die Zeit. Echte Nachhaltigkeit zeigt sich in der Summe dieser Details, nicht in einem einzelnen grünen Etikett auf der Verpackung.