Hygienezertifizierte Mitarbeiter: warum das kein Standard ist
Hygieneschulungen für Reinigungskräfte. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit. Ist es aber nicht.
Ich sage das nicht, um andere schlecht zu machen. Ich sage es, weil es die Realität in der Branche widerspiegelt und weil Auftraggeber ein Recht darauf haben, das zu wissen.
Wie es in vielen Unternehmen läuft
In einem Großteil der Reinigungsunternehmen werden neue Mitarbeiter eingewiesen, mit einem Staubwedel und einem Eimer ausgestattet und dann losgeschickt. Eine kurze Einführung, vielleicht ein Sicherheitsdatenblatt, das niemand wirklich liest.
Das ist keine Kritik an den Mitarbeitern. Es ist eine Frage davon, wie ein Unternehmen seinen Betrieb aufstellt.
Hygienezertifizierung bedeutet, dass Mitarbeiter tatsächlich verstehen, was Hygiene ist. Nicht nur "ordentlich putzen", sondern warum bestimmte Flächen anders behandelt werden müssen als andere. Wie Kreuzkontamination entsteht und wie man sie verhindert. Welche Reinigungsmittel für welche Zwecke geeignet sind. Wie man korrekt mit Schutzausrüstung umgeht und was zu tun ist, wenn eine Situation aus dem Ruder läuft.
Warum das gerade jetzt wichtig ist
Viele Auftraggeber stellen heute Fragen, die sie früher nicht gestellt haben. Was genau wird wie desinfiziert? Nach welchem Standard? Mit welchen Mitteln? Wer führt das durch?
Das sind gute Fragen. Unternehmen, deren Mitarbeiter keine strukturierte Hygieneschulung haben, können sie nicht seriös beantworten.
Wie wir das angehen
Bei BRP durchlaufen unsere Mitarbeiter strukturierte Hygieneschulungen. Nicht einmal und dann nie wieder, sondern regelmäßig. Weil sich Standards ändern, weil neue Mitarbeiter kommen und weil Hygiene kein Haken auf einer Liste ist, sondern ein kontinuierlicher Anspruch.
Wenn ein Auftraggeber uns fragt, ob unsere Mitarbeiter wissen, was sie in einem sensiblen Bereich tun, ist die Antwort eindeutig: Ja. Und wir können das nachweisen.