Was kostet professionelle Gebäudereinigung wirklich?
Das ist die meistgestellte Frage bei einem Erstgespräch. Und die ehrliche Antwort ist: Es kommt darauf an. Aber ich erkläre gerne, worauf es ankommt.
Was den Preis bestimmt
Der Stundenlohn ist der größte Kostenfaktor. Für Unterhaltsreinigung gilt seit Januar 2026 ein gesetzlicher Branchenmindestlohn von 15,00 Euro pro Stunde. Für Glas- und Fassadenreinigung sind es 18,40 Euro. Das sind die gesetzlichen Mindestgrenzen, die für alle Unternehmen in der Branche gelten, nicht nur für tarifgebundene.
Dazu kommen Lohnnebenkosten, Materialkosten, Fahrtzeiten, Verwaltung und im Fall eines seriösen Unternehmens auch Schulung und Qualitätssicherung. Ein Angebot, das diese Kosten nicht abbildet, ist entweder falsch kalkuliert oder an anderer Stelle unehrlich.
Was ein guter Preis bedeutet
Günstig ist nicht dasselbe wie preiswert. Ein Dienstleister, der unter dem kalkulatorisch notwendigen Preis anbietet, spart irgendwo: an der Qualifikation des Personals, an der Kontinuität, an der Ausrüstung oder am korrekten Lohn.
Das spürt der Auftraggeber früher oder später. Manchmal direkt, weil die Qualität nachlässt. Manchmal indirekt, weil ein Wechsel nötig wird und die Folgekosten die ursprüngliche Ersparnis übersteigen.
Wie ihr Angebote richtig vergleicht
Achtet bei einem Angebotsvergleich nicht nur auf den Gesamtpreis, sondern auf den angesetzten Stundenlohn, die Anzahl der Stunden pro Reinigungseinheit und die beschriebene Leistung. Ein höherer Preis bei weniger Stunden ist oft schlechter als ein mittlerer Preis mit realistischem Zeitansatz.
Wer bereit ist, bei einem Erstgespräch transparent zu erklären, wie sich sein Angebot zusammensetzt, zeigt damit mehr über seine Arbeitsweise als jeder Prospekt. Wir kalkulieren transparent. Wer wissen möchte, wie sich unser Angebot zusammensetzt, bekommt eine Erklärung.