Ratgeber

Was kostet die Aufarbeitung eines Natursteinbodens?

calendar_today 2. September 2026 schedule 3 Min.

Die ehrliche Antwort vorweg: Wer Ihnen am Telefon einen Quadratmeterpreis für eine Bodensanierung nennt, ohne den Boden gesehen zu haben, rät. Und rät meist zu niedrig, um den Auftrag zu bekommen.

Der Preis hängt an mehreren Faktoren. Der wichtigste ist der Zustand. Ein Boden, der nur seinen Glanz verloren hat, braucht eine Kristallisation. Ein Boden mit tiefen Kratzern braucht vorher einen mehrstufigen Schliff, und das ist ein Vielfaches an Arbeitszeit und Materialeinsatz.

Der Belag spielt ebenfalls eine Rolle. Marmor lässt sich anders bearbeiten als Granit, Terrazzo anders als geschliffener Beton. Härtere Steine brauchen mehr Schleifdurchgänge und verbrauchen mehr Diamantwerkzeug.

Dann kommt die Fläche. Große zusammenhängende Flächen sind pro Quadratmeter günstiger als viele kleine Räume mit engen Ecken, weil die Maschine durchlaufen kann statt ständig angesetzt zu werden. Treppenhäuser sind aufwendiger als Foyers.

Und zuletzt die Rahmenbedingungen. Arbeiten im laufenden Betrieb, nachts oder in Etappen kosten mehr als eine Fläche, die für zwei Tage komplett zur Verfügung steht.

Deshalb kommen wir vorbei, bestimmen den Belag, prüfen den Zustand und legen bei Bedarf eine Probefläche an. Danach bekommen Sie ein Angebot, das hält, statt einer Schätzung, die sich später nach oben korrigiert.

Details zu den Verfahren finden Sie auf unserer Seite zur Bodensanierung.

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