Wie oft muss ein Steinboden aufgearbeitet werden?
Es gibt kein festes Intervall für die Aufarbeitung eines Steinbodens. Entscheidend sind Nutzung, Pflege und der Belag selbst.
Der größte Faktor ist die Frequenz. Eine Hotellobby mit hunderten Gästen täglich verschleißt schneller als ein Besprechungsraum, der zweimal die Woche genutzt wird. Eingangsbereiche sind fast immer die kritischsten Zonen, weil dort Sand und im Winter Streusalz eingetragen werden.
Der zweite Faktor ist die laufende Pflege. Ein Boden, der mit passenden pH-neutralen Mitteln gereinigt wird, hält deutlich länger als einer, der regelmäßig mit säurehaltigem Reiniger bearbeitet wird. Bei kalkhaltigen Belägen wie Marmor oder Travertin greift Säure den Stein direkt an.
Der dritte Faktor ist der Schutz am Eingang. Eine ausreichend große Schmutzfangzone nimmt den größten Teil des Sands auf, bevor er auf die empfindliche Fläche gelangt. Zu kurze Matten sind einer der häufigsten Gründe, warum Böden schneller verschleißen als nötig.
Statt nach Kalender zu arbeiten, sollten Sie auf den Zustand achten. Wenn der Glanz ungleichmäßig wird, Laufstraßen sichtbar sind oder der Boden trotz Reinigung grau wirkt, ist der Zeitpunkt gekommen.
Eine regelmäßige Auffrischung im kleineren Umfang ist fast immer günstiger als eine Komplettsanierung, wenn der Boden schon deutlich gelitten hat. Welche Verfahren dafür infrage kommen, steht auf unserer Seite zur Bodensanierung.