Terrazzo sanieren: was bei alten Böden möglich ist
Terrazzo findet sich in vielen Altbauten, Schulen, Verwaltungsgebäuden und Treppenhäusern. Oft ist er jahrzehntelang unter Teppich oder PVC verschwunden und kommt bei einer Sanierung wieder zum Vorschein.
Die gute Nachricht: Terrazzo ist ein extrem langlebiger Belag. Er besteht aus Zement oder Kalk mit eingestreuten Gesteinskörnungen und lässt sich in fast jedem Zustand wieder aufarbeiten, weil er in der Tiefe dieselbe Struktur hat wie an der Oberfläche. Anders als bei einer Beschichtung ist nichts weg, wenn man Material abträgt.
Bei alten, jahrzehntelang bedeckten Böden ist der erste Schritt meist die Entfernung von Kleberresten und alten Beschichtungen. Danach folgt ein mehrstufiger Schliff, der die Oberfläche eben macht und die Gesteinskörnung wieder sichtbar werden lässt.
Weil Terrazzo in aller Regel kalkhaltig ist, lässt er sich anschließend kristallisieren. Das härtet die Oberfläche, bringt Glanz und macht die spätere Reinigung deutlich einfacher.
Bei gut erhaltenen Terrazzoböden, die nur stumpf geworden sind, reicht oft eine Aufbereitung mit Diamantpads, ganz ohne Schliff.
Was bei Ihrem Boden sinnvoll ist, zeigt eine Besichtigung mit Probefläche.