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ATP-Messungen: so messen wir saubere Oberflächen objektiv

calendar_today 12. Juni 2026 schedule ca. 3 Minuten

Es gibt einen Satz, den ich in der Branche regelmäßig höre: "Schaut sauber aus." Das Problem ist, dass Keime nicht sichtbar sind. Eine Oberfläche kann makellos wirken und trotzdem hygienisch nicht in Ordnung sein.

Deswegen setzen wir auf ATP-Messungen. Nicht statt der normalen Reinigung und Kontrolle, sondern zusätzlich dazu.

Was ATP ist

ATP steht für Adenosintriphosphat. ATP ist ein Molekül, das in den Zellen aller Lebewesen vorhanden ist, ob Tiere, Pflanzen, Schimmel, Hefe oder Bakterien. Wenn auf einer Oberfläche also biologisches Material vorhanden ist, ob Keime, Lebensmittelreste oder andere organische Rückstände, ist auch ATP vorhanden.

Wie die Messung funktioniert

Mit einem speziellen Tupfer wird die Oberfläche beprobt. Der Tupfer kommt dann mit einer Reaktionsflüssigkeit in Kontakt und wird in ein Messgerät, das sogenannte Luminometer, eingeschoben. Nach wenigen Sekunden zeigt das Gerät ein Messergebnis in RLU, also in relativen Lichteinheiten, an.

Je höher der Verschmutzungsgrad, desto stärker die Reaktion und desto höher der RLU-Wert. Das Ergebnis ist objektiv, dokumentierbar und unabhängig davon, ob etwas sauber aussieht.

Warum das für Auftraggeber relevant ist

ATP-Messungen werden in deutschen Krankenhäusern zunehmend als Ergänzung zur Sichtprüfung eingesetzt. Für Auftraggeber bedeutet das: Sie müssen uns nicht auf Vertrauen buchen. Wir können die Reinigungsqualität messen, das Ergebnis dokumentieren und bei Bedarf nachweisen. Das ist für viele Betriebe nicht nur ein Komfortmerkmal, sondern im Rahmen von Hygieneaudits oder Begehungen ein handfester Vorteil.

Sauber ist keine Meinung. Es ist ein Wert. Und den können wir messen.

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